Besonderes Exponat
Polyphon-Musikwerk um 1900
Mechanische Musik aus einer Zeit vor Grammophon, Radio und Streaming.
Ein eindrucksvolles Zeugnis der frühen Unterhaltungstechnik. Dieses originale Polyphon-Musikwerk verbindet kunstvolle Möbelgestaltung mit faszinierender Präzisionsmechanik und lässt die Musik der Gründerzeit wieder erklingen.
Historische Einordnung
Die Spotify-Playlist des Kaiserreichs
Bevor Schallplatten, CDs oder Streamingdienste die Wohnzimmer eroberten, sorgten mechanische Musikautomaten für Unterhaltung. Einer der bekanntesten Vertreter dieser Technik war das Polyphon.
Dieses Exemplar stammt aus der Zeit um 1900 und zeigt eindrucksvoll, wie technische Präzision und kunstvolle Handwerkskunst miteinander verschmolzen.
Statt Tondateien oder Schallplatten verwendete das Polyphon große Metallscheiben. Die ausgestanzten Öffnungen speichern die Musik. Beim Drehen der Platte werden fein abgestimmte Stahlzungen angespielt und erzeugen die einzelnen Töne.
Jede Platte entspricht einem eigenen Musikstück. Wer seine Musiksammlung erweitern wollte, kaufte weitere Lochplatten - ganz ähnlich wie wir heute neue Musik zu einer Playlist hinzufügen.
Das vollständig mechanische Werk benötigt weder Strom noch Elektronik. Eine Feder speichert die Energie, Zahnräder sorgen für den gleichmäßigen Lauf und hunderte präzise Bauteile verwandeln Bewegung in Musik.
Mit über 30 originalen Polyphon-Platten gehört dieses Exponat zu den beeindruckenden Beispielen historischer Musiktechnik.
In Bewegung
Das Polyphon in Aktion
Mechanische Musik vor über 120 Jahren. Jede Note entsteht ausschließlich durch Federn, Zahnräder und fein abgestimmte Stahlzungen - ganz ohne Strom oder Elektronik.
Details
Galerie des Polyphon-Musikwerks
Technische Daten
Polyphon-Musikwerk
- Herkunft
- Deutschland
- Datierung
- um 1900
- Gehäuse
- Originales Gehäuse
- Mechanik
- Originale Mechanik
- Zubehör
- Über 30 originale Polyphon-Platten
- Antrieb
- Vollmechanischer Federantrieb
- Preis
- 6.500 €
- Besichtigung
- nach Vereinbarung